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Wie schön, das Galloways keine Hörner haben...
Galloways sind genetisch hornlos. Das macht den
Umgang mit ihnen um vieles leichter und auch ungefährlicher, vor
allem wenn es um ihre Kälber geht...
Da Galloways meist ganzjährig im Freien gehalten
werden, ist der persönliche Kontakt zu ihnen nicht unbedingt auf
wahrer und gegenseitiger Liebe gebettet! Wer glaubt, mit diesen
süßen Kälbern eine innige Schmusestunde einlegen zu können, der
irrt aber mächtig gewaltig! Ihre Mütter behüten und verteidigen
ihre Babys vor allem in den ersten acht Tagen ganz schön umsichtig
und gewissenhaft. Danach sind die Kleinen imstande selbst zu erkennen,
ob der "böse Zweibeiner" Ohrmarken einklemmen will oder nur
Futter bringt.
Bei Milchkühen sieht das etwas anders aus. Da die
Kälber bereits nach 1-2 Tagen von der Mutter abgesetzt werden, baut
sich hier während der Aufzucht ein gutes Vertrauen auf. Diese Kälber
lernen von Anfang an den Umgang mit dem Menschen und ihre Grenzen
kennen.
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Ein Kalb wiegt bei der Geburt etwa 25 - 35 kg. Das
richtet sich natürlich auch nach dem Rahmen der Elterntiere. Je
großrahmiger der Bulle, umso größer das Kalb. Der Bulle muss also
in seiner Größe zu den Muttertieren passe, sonst kommt es durch zu
große Kälber zu schweren Geburten.
Links im Bild ist unsere Ronja mit Mona zu sehen. Mona ist hier
gerade geboren und unternimmt schon nach wenigen Minuten ihre ersten
Gehversuche... |
Wie groß wird das Kalb
Wie groß das Kalb bei der Geburt ist, hängt von
mehreren Faktoren ab. Kleinere Kälber machen den Geburtsverlauf
natürlich einfacher!
 | Futterzustand (nicht zu fett) |
 | Geburtstermin (optimalste Monate Januar bis April) |
 | Decktermin (abhängig von erwünschtem Geburtstermin) |
 | Trächtigkeitshäufigkeit (Erstkalbende haben´s schwerer) |
 | Alter der Mutter |
 | genetische Veranlagung (Exterieur der Elterntiere sollte
zueinander passen) |
Rinder tragen in der Regel 9,5 Monate, ca. alle drei Wochen sind
sie "bullig" (deckfähig). |
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Schwere Geburten sind keine Seltenheit...
... so ist natürlich ein breites Becken bei einer Kuh sehr
erwünscht. Aber auch durch die Lage des Kalbes kann es zu
Schwierigkeiten kommen. Hat es sich nicht gedreht, so ist es in
Beckenendlage. Probleme gibt es hier wie bei allen anderen
Tiergeburten auch. Auf den Tierarzt kann hier kaum verzichtet
werden!
Ist das Kalb zu groß (vielleicht ein Bullenkalb) und dazu
vielleicht die Mutter noch recht jung oder gar Erstkalbende, können
Geburtsstricke eine sinnvolle Hilfe leisten. Damit kann der
Geburtsverlauf unterstützt werden, indem man zieht, während die Kuh
ihre Presswehen hat.
Erfahrene Züchter haben schon so manches miterlebt, Anfänger
sollten sich nicht auf sich allein verlassen und rechtzeitig Hilfe
hinzuziehen!
Große Kälber kommen auch oft nicht mit beiden Vorderfüßen
gleichzeitig. Ist nur ein einzelner Fuß zu sehen, kann von einer
Schwergeburt ausgegangen werden. Das zweite Bein ist dann meist unter
den Brustkorb gezogen und lässt den Schultergürtel somit nicht
einfach passieren. Hilfe holen! |
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[Der Bulle]
[Die Kühe]
[Verkaufstiere]

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Unsere Kälber, die späteren Verkaufstiere


Verkaufstiere Gänse

Link: Hilfe für Waisenfohlen

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